„Für eine nachhaltig bewegte Welt“

Das Bild zeigt alle Ausgaben der Zeitschrift MobiLogisch auf einem Tisch platziert.
Alle Ausgaben der MobiLogisch und seiner Vorgänger

Herzlich Willkommen auf der Webseite der Zeitschrift MobiLogisch.

Mit unserer Vierteljahreszeitschrift MobiLogisch werden Sie

  • wissen, wer lenkt,
  • mehr als Bahnhof verstehen und
  • erfahren, wie man(ches) besser gehen kann.

Wir bleiben unserer “Stoßrichtung“ seit bereits über vierzig Jahren treu. Sie erhalten weiterhin die gewohnte Qualität an informativen und nachhaltigen Beiträgen aus dem Bereich Mobilität. Gestartet bereits 1980 als „InformationsDienst Verkehr (IDV)“ und seit 2003 bekannt unter dem jetzigen Namen „MobiLogisch“ haben wir unserer engagierten Fachzeitschrift ein neues Format und Design verpasst. Das gilt auch für die Webseite. Wir hoffen, es gefällt Ihnen! Wir werden weiter daran feilen – es kann nur (noch) besser werden.


Die Spätsommer-Ausgabe der MobiLogisch wird Ihnen zu Ende August zugestellt

 

Die aktuelle MobiLogisch Ausgabe:

 

Aus dem Inhalt:  

In unserer Spätsommer-Ausgabe 3-26 liegt der Schwerpunkt auf dem Thema „Verkehrsprognosen“ …

Die Schwerpunkt-Themen sind:
– Verkehrsprognosen unter Einfluss beeinflussen Entscheider:innen
– Wie wirkt sich der Einsatz von KI auf Verkehrsprognosen aus?
– Sind Verkehrsprognosen übertrag- und skalierbar?
– Blick in die Glaskugel oder selbsterfüllende Prophezeiung?
– Eine E-Bike-City beeinflusst Verkehrsanteile von Fuß- und öffentlichem Verkehr
– Die Schummelstraße
– Was taugen Verkehrsprognosen noch?

Weitere Themen sind u.a.:
– Gehen in der Stadt: ein Mosaik von Mikroklimata
– Mit der AfD verkehren?
– E-Scooter nun offiziell gefährliche Fahrzeuge
– Kommunale Öffentlichkeitsarbeit für den Fußverkehr
– Gehweg-Radfahren als Verkehrswende-Unfall
– ADFC und FUSS e.V. Berlin: Gemeinsam für sichere Mobilität
– Wege befreien von der Rad-Freigabe
– Konfliktmanagement zwischen Rad und Fuß: Verzeihende Infrastruktur oder Verkehrserziehung?

Und wie stets gibt es den Kritischen Literatur-Dienst Fußverkehr, Best Practice, Termine und den „Kotflügel“…

Die Ausgabe 3/26 wird etwa am 25. August bei den Abonnent:innen eintreffen.


Themen der Ausgabe:

Editorial

3: Risiko als Dogma, Sicherheit verboten: Deutschlands Tempo-Komplex

Gehen

6: Doppeltes Tempo 30 besser als viermal Tempo 30
8: Barrierefreiheit beginnt nicht erst in Arbeitskreisen
10: Die Stadt: ein Mosaik von Mikroklimata
12: Ampel reagiert auf Schülergruppen
13: Kommunale Öffentlichkeitsarbeit für den Fußverkehr

Fahren

16: Tempo 30 auf der Bundesstraße

Schwerpunkt

18: Verkehrsprognosen unter Einfluss beeinflussen Entscheider:innen
19: Wie wirkt sich der Einsatz von KI auf Verkehrsprognosen aus?
20: Sind Verkehrsprognosen übertrag- und skalierbar?
21: Blick in die Glaskugel oder selbsterfüllende Prophezeiung?
22: Eine E-Bike-City beeinflusst Verkehrsanteile von Fuß- und öffentlichem Verkehr
24: Die Schummelstraße
27: Was taugen Verkehrsprognosen noch?

Politik, Recht, Soziales

29: Mit der AfD verkehren?
30: Typische Konflikte an Einmündungen
32: E-Scooter nun offiziell gefährliche Fahrzeuge

Pläne und Projekte

34: Gehweg-Radfahren als Verkehrswende-Unfall
36: Gemeinsam für sichere Mobilität
38: Wege befreien von der Rad-Freigabe
40: Konfliktmanagement zwischen Rad und Fuß: Verzeihende Infrastruktur oder Verkehrserziehung?
42: Zwischen Seilbahn und Sattel – die unkonventionelle Verkehrswende in Bogotá
44: Poller schützen Leben

FUSS-Nachrichten

47: Hinter den FUSS-Kulissen
48: FUSS-Porträt: Ralph Fröhlich

Mischverkehr

5: Mobilstation
7: Die gute Nachricht
33: Kurznachrichten
46: Kritischer Literaturdienst Fußverkehr: Freigabe von Fußverkehrsanlagen für den Radverkehr
49: Kotflügel
50: Termine
51: Was andere bewegt
51: Impressum

 


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Mobilogisch – August 2026

Heft, Ausgabe 03/2026


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PDF, Ausgabe 03/2026

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Aus unserem Beitragsarchiv

Hier finden Sie eine Auswahl von Beiträgen aus den Ausgaben der letzten Jahre. Selbstverständlich steht viel mehr in den Heften.

Mülltonnen-Ärger auf dem Gehweg. Muss das sein?

Mülltrennung und verlässliche Müllabfuhr sind ein Qualitätsmerkmal im Alltag deutscher Kommunen. Doch das Bereitstellen der Abfallbehälter fürs Leeren hat ein hohes Konfliktpotential. Denn sie stehen vielerorts im Wege.

Wie die Verkehrswende zum Abbau von Mobilitätsarmut beitragen kann

Die Forschung zu Mobilitätsarmut und Mobilitätsgerechtigkeit kommt überwiegend aus dem englischsprachigen Raum und gewinnt in Deutschland erst seit fünf bis zehn Jahren an Aufmerksamkeit. Mobilitätsarmut bedeutet, dass Menschen weniger mobil sind als sie wollen, da sie es aus physischen oder finanziellen Gründen nicht können oder kein geeignetes Verkehrsangebot besteht. Mobilitätsgerechtigkeit zielt darauf ab, diese Hürden abzubauen, damit Menschen die für sie wichtigen Orte erreichen und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können (Rammler, S. et al, 2019).

Vor dem Gesetz sind alle gleich. Auch die Fußgänger?

Können Sie auf den Wegen zur Arbeit, Schule, Einkauf, Arzt, Sport- und Freizeitmöglichkeiten im Alltag zu Fuß laufen? Dann können Sie sich glücklich schätzen: Sie wohnen entweder in einer Kommune mit vernünftiger Stadt- und Verkehrsplanung. Oder Sie haben genug Geld, um sich die Miete einer zentralen Wohnlage leisten zu können. Früher war das anders.

Weniger Wagen wagen

Neben temporären Straßenbaustellen, die den Kfz-Verkehr in das umgebende Straßennetz drücken könn(t)en, gibt es sozusagen „ewige Baustellen“: Kfz-verkehrsberuhigte Bereiche. Jedenfalls sehen das so viele autozentrierte Interessengruppen. Oft wird argumentiert, der Verkehr nehme durch die Maßnahmen nicht ab, sondern belaste das benachbarte Straßennetz
zusätzlich. Viele Beispiele zeigen jedoch: Verkehrsberuhigung führt sogar zu Entlastungseffekten im Straßenverkehr. Erst recht, wenn man den Änderungswillen der Autofahrer:innen unterstützt.

Vier Fortschritte und ein Gehweg-Unfall

Verwaltungsvorschriften zur Straßenverkehrsordnung – das klingt staubtrocken, ist aber ein wichtiges Regelwerk für das Organisieren von Verkehr. Seit diese im März reformiert wurden, können die Behörden vor Ort leichter Tempo 30 statt 50 anordnen, Zebrastreifen anlegen und dem Gehen mehr Raum geben. Aber es gibt auch einen Rückschritt: eine löchrige neue Regel, mit der Gehraum zu Parkplätzen abgewertet werden soll.

100 Jahre Ampeln in Deutschland – Bei Rot sollst du rennen

Vor genau hundert Jahren begann Deutschlands erste Verkehrsampel zu leuchten. Sie begründete den Mythos der Rot-Grün-Lichter als Allheilmittel gegen städtisches Verkehrschaos. Tatsächlich sind Ampeln oft gefährlich, verwirrend und für den Verkehr ineffizient.

Können Rad- und Fußverkehr die Klimaziele retten?

Um dem Klimawandel entgegenzuwirken, müssen wir dringend nachhaltige Alternativen zum (Verbrenner-)Pkw finden. Fuß- und Radverkehr bieten vielversprechende Ansätze – doch wie viel Potential steckt tatsächlich hinter den aktiven Mobilitätsformen?

Digitalisierung im Verkehr – Von Ticket-Apps zu Robotertaxis – wie nachhaltig ist das?

Digitalisierung findet im Verkehr bereits in vielen Bereichen Anwendung: Einerseits nehmen Vielfalt und Nutzung digitaler Anwendungen zu. Andererseits eröffnet die Automatisierung von Fahrzeugen neue Chancen, birgt aber auch Risiken. Was muss im Zuge der Digitalisierung beachtet werden, um den Verkehr sicher und nachhaltig zu gestalten? Und wie hoch sind die Einsparpotenziale durch Digitalisierung im Verkehrssektor?
Das Umweltbundesamt empfiehlt: Beim Aufbau digitaler Infrastruktur sollte der Fokus nicht nur auf Sicherheit, sondern auch auf Nachhaltigkeit liegen. Die Studie ermittelte nötige Regelungskonzepte und Rahmenbedingungen, um digitale Strukturen im Verkehr zu etablieren.

Fußball-Fans und nachhaltiger Verkehr – geht das?

Wie nachhaltig und sicher Fußball-Europameisterschaften werden sollen, hört man ganz allgemein oft. Bei konkreten Nachfragen von MobiLogisch bei den Zuständigen wird dann aber weitergereicht – und zwar sehr schnell: Innerhalb von 24 Stunden vom Veranstalter EURO-2024 GmbH an den DFB und der dann an die UEFA. Die schickte einen Link mit Tipps für Fußball-Fans.

Sprachliche Stolperfallen bei der Mobilitätswende

Wenn das noch was werden soll mit der Mobilitätswende, müssen wir Gas geben. Als Leserin oder Leser der mobilogisch! wissen Sie schon: Die Mobilitätswende ist eine große und komplexe Baustelle, da geraten wir schnell ins Schleudern. Obwohl uns manchmal scheint, die Situation sei festgefahren, ist es wichtig, dass wir – als Gesellschaft – die Kurve kriegen.


Abonnement

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