Titelblatt-mobilogisch-4-2019

mobilogisch! 4/19 - November 2019

Aus dem Inhalt:

Denkmalschutz und unmotorisierter Verkehr

Barrierefreiheit lässt sich mit historischen Stadtbereichen gut vereinbaren – das zeigen viele Beispiele. Abgesenkte Bordsteine und vorgezogenen Gehwege in den Kreuzungsbereichen sind erforderlich, um diese Bereiche erlebbar und begehbar zu machen. Laufbänder aus glatten Steinen, die sich farblich abheben und von Hindernissen aller Art freigehalten werden, bieten seheingeschränkten Menschen sichere Fortbewegungsräume. Am besten sind historische Bereiche mit dem Fußverkehr vereinbar, da sie nicht auf Kfz-Verkehr ausgelegt sind.

Das Elend der Empirie

Selbst in Ländern, die sich große Mühe gegeben haben, ihre Mobilitätsdaten valide zu erheben, gewinnen Kräfte die Oberhand, die eine möglichst einfache Methodik mit wenig Validitätssicherung anwenden wollen. Hinzu kommt, dass auch die (Fach-)Öffentlichkeit bei der Frage nach der Qualität solcher Daten zu-nehmend abstumpft. Das lässt sich derzeit in Deutschland gut beobachten.

Warum autofrei wohnen?

Im Rahmen einer Doktorarbeit wurden die Bewohner* innen neun autofreier Wohnsiedlungen in der Schweiz und Deutschland, die sich zu einem Leben ohne eigenes Auto verpflichten, befragt. Der Beitrag beantwortet die Fragen wer sie sind, weshalb und wie sie autofrei (und in diesen Siedlungen) leben und welchen räumlichen und sozialen Kontext es dazu braucht. Beitrag lesen

Urteil zu Fahrradstraßen

Die Anordnung einer Fahrradstraßen muss aufgrund des verkehrsbeschränkenden Cha­rakters zu aller erst sachgerecht und zweckmäßig geeignet sein, ein bestehendes Problem zu lösen. Dabei muss die Anordnung ermessensfehlerfrei erfolgen. Mit der Klarstellung schiebt das Gericht der Nutzung der Fahrradstraße einen Riegel vor.

Gesamtes Inhaltsverzeichnis

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