Über Uns

Einige Ihrer Mitbürger haben sich wie Sie der Förderung des Umweltverbundes verschrieben. Erstaunlich ist, dass selbst diese relativ kleine gesellschaftliche Gruppe die Qual der Wahl hat, wenn sie sich informieren will: Drei Publikums-Zeitschriften mit unterschiedlichen Ansätzen kämpfen um ihre Aufmerksamkeit. Wir wollen diese hier vorstellen. Sicherlich kommt Ihnen zumindest eine Zeitschrift bekannt vor, aber da es bei ihr umfangreiche Änderungen gab, ist sie mit dabei.

Selbstverständlich gibt es mehr als drei Magazine, die sich der Mobilität im Umweltverbund widmen, allerdings jeweils nur Teilaspekten. Insbesondere Rad- und Bahnfahrern wird viel geboten. Diese "very special interest"-Zeitschriften sind im Zweiradbereich meist technik- und freizeitorientiert, die Bahn-Magazine techniklastig und oft historisierend. Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen, thematisch umfassend berichten jedoch nur drei Medien.

Entstehung der spezialisierten Medien

Bis in die siebziger Jahre gab es in der Medienlandschaft keine Angebote für Leser, die sich über Entwicklungen im Öffentlichen Verkehr und bei den unmotorisierten Verkehrsteilnehmern informieren wollten. Das lag an der allgemein autoorientierten Grundhaltung der Gesellschaft, in deren Folge die Umweltorientierten auf einen nur geringen Wissensschatz über mögliche Alternativen zurückgreifen konnten. Klar war, wogegen man anging: Straßenbau und autoorientierte Verkehrspolitik, unsicher war, was man außer Allgemeinplätzen fordern sollte, ob eine angebotene Lösung in die richtige Richtung führte oder wen man als Partner wählen durfte. - Diese Diskussionen werden immer noch geführt, jedoch nun mit mehr Erfahrungen.

Ein Informationsdienst wird mobilogisch

Unter den beschriebenen Umständen entstand erst 1979 aus der Szene der Verkehrs-Bürgerinitiativen der Rundbrief "InformationsDienst Verkehr IDV". Gestaltet war er so, wie es sich für ein Medium der alternativen Szene gehörte: kaum. Herausgeber des anfangs unregelmäßig erscheinenden Blattes ist der Arbeitskreis Verkehr und Umwelt UMKEHR e.V., die "Kontakt- und Koordinationsstelle der Verkehrs-Bürgerinitiativen". 1985 kam als Partner der Fußgängerschutzverein FUSS hinzu.

Konzipiert war der IDV anfangs nur als Bindeglied zwischen den alle zwei Jahren stattfindenden Kongressen der Initiativen. Im Lauf der Zeit bekam er jedoch ein immer stärkeres Eigenleben. Einen Schritt in Richtung einer "richtigen" Zeitschrift schlug man im Jahr 2000 ein. Der IDV erhielt ein einfaches, aber übersichtliches Lay-out, erscheint seit dem regelmäßig alle drei Monate und die meisten Beiträge sind "journalistisch" gehalten. Beibehalten wurde ein manchmal salopper Stil, der jedoch durch eine selbstironische Haltung selten besserwisserisch wirkt.

2003 wurde das Lay-out verbessert, das A5-Format beibehalten und der Name in „mobilogisch!“ geändert.

fairkehr fährt voran

Da ist "fairkehr", die Mitglieder-Zeitschrift des Verkehrsclub Deutschland VCD, von einem anderen Format: Bunt aufgemacht und im gängigen A4 zielt sie seit ihrem Start vor rund 15 Jahren auf ein wesentlich größeres Publikum als mobilogisch! Zwar ist das thematische Spektrum von fairkehr nicht breiter, der Ton jedoch zurückhaltender. Das hängt auch mit der Mitgliederstruktur des VCD zusammen. Viele sind keine "reinen" Umweltverbund-Nutzer, sondern fahren regelmäßig, aber sicherlich vernünftig, Auto und wollen nicht ständig mit dessen negativen Aspekten konfrontiert werden.

fairkehr weist einen umfangreichen serviceorientierten Bereich auf, der Untertitel der Zeitschrift macht das seit 1990 deutlich: "Magazin für Umwelt, Verkehr, Freizeit und Reisen". Tipps für natürlich umweltgerechte Reiseziele, eine Kinderseite und Konsumentenempfehlungen umrahmen den manchmal etwas schmalen verkehrspolitischen Block.

Die Stellung der Zeitschrift innerhalb des VCD ist etwas ungewöhnlich. Wie es sich einerseits für eine Verbands-Zeitschrift gehört, berichtet fairkehr praktisch ausschließlich über die Aktivitäten des Herausgebers. Andererseits wird die Autonomie der Redaktion betont, selbst der eigene Vorstand bekommt nicht unbedingt seine gewünschten Beiträge unter. Ein Trost bleibt: Andere Organisationen schaffen das gar nicht.

Ein anderes Verkehrszeichen im Schilderwald

Jünger als mobilogisch! und etwas älter als "fairkehr" ist "Verkehrszeichen". Lange Jahre konzentrierte sich die Zeitschrift laut Untertitel und auch tatsächlich auf die Förderung des öffentlichen Verkehrs. Einige Zeit stand auf dem Deckblatt "Für die Bewegung im Umweltverbund" und Beiträge über Radfahrer und Fußgänger erschienen im Heft. Nun lautet der Untertitel ganz allgemein „für Mobilität und Umwelt“. Verkehrszeichen ist von der Haltung her ein Mittelding zwischen den beiden anderen Blättern: Selten werden Artikel gegen das Auto fahren veröffentlicht, alle Beiträge sprechen jedoch eine klare Sprache: Nie geht es um einen wie auch immer gearteten Service für Autofahrer. In der Regel werden nicht "die" Politiker angesprochen, sondern die psychologischen und sozialen Beweggründe der Menschen bei ihrer Verkehrsmittelwahl beleuchtet.

Die Beiträge sind stets im seriösen Ton gehalten und verlangen hinsichtlich der Wortwahl ein konzentriertes Lesen und eine gewisse Vorbildung, wobei jedoch keine technischen oder juristischen Grundlagen beim Leser vorausgesetzt werden. Verkehrszeichen-Leser sollten auch keine Scheu vor längeren Beiträgen haben: Sechs längere Beiträge enthält im Schnitt jede Ausgabe. Der Anspruch ist offensichtlich nicht, die Leser umfassend über alle Entwicklungen im Verkehr zu informieren, sondern konzentriert und umfangreich in den selbst gewählten Bereichen.

Kooperationspartner des Verkehrszeichen ist der VCD, was sich erfreulicherweise nicht in einer Beschränkung bei der Wahl und der Bearbeitung von Themen niederschlägt. Lediglich im hinteren Teil des Magazins wird kurz über die Aktivitäten des VCD berichtet.

Fazit

Selbstverständlich kann hier nicht eine Zeitschrift hervorgehoben werden, zu unterschiedlich sind die Ansprüche potenzieller Leser. Wer eher eine normale Zeitschrift erwartet und nur "reinschnuppern" möchte in das Thema Verkehr ist mit fairkehr recht gut bedient. Wer Wert auf Seriosität sowie psychologische und soziologische Aspekte legt, liegt bei Verkehrszeichen richtig. Und wer sich schließlich eventuell selbst engagieren will und wem Verkehrssicherheit und Informationen über die Zusammenhänge von Umwelt und Verkehr wichtig sind, sollte mobilogisch! probieren.

 

 Kontakte:

  redaktion@mobilogisch

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Die Angaben zum Beruf bzw. zur Organisationszugehörigkeit beziehen sich auf die jeweilige Zeit beim Einreichen der Beiträge.

 

Franziska Achterberg, ETSC, Brüssel

Peter Androsch, Hörstadt, Wien

Heike Aghte, Bündnis LSVA für Europa, Berlin

Dr.-Ing. Wulf-Holger Arndt, TU Berlin, Berlin

Dr.-Ing. Reinhold Baier, Planungsbüro BSV, Aachen

Milena Bauer, FÖJ bei UMKEHR e.V., Berlin

Doris Bäumer, wissenschaftl. Mitarbeiterin ILS, Dortmund

Joachim Hans Beckers, Bundesvereinigung Fluglärm, Düsseldorf

Thilo Becker, TU Dresden

Rainer Behrend, Rettet den Regenwald, Hamburg

Arne Behrensen, Cargo Bike Fans, Berlin

Ingolf Berger, Pro Tram e.V., Berlin

Manfred Bernard, FUSS e.V. / DB AG, Offenbach

Lothar Berthold, Fürth

Frank Biermann, Redaktion mobilogisch!, Berlin

Paul Bickelbacher, Verkehrsplaner, München

Eckhard Bock, Bundesvereinigung gegen Fluglärm, Berlin

Professor Dipl.-Ing. Karl-Dieter Bodack, Unternehmensberater, Coburg

Kurt Bodewig, Präsident DVR, Köln

Dirk Boenke, FG Straßenverkehrsplanung, Universität Wuppertal

Susanne Böhler, Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt, Wuppertal

Prof. Dr. Adolf-Eugen Bongard, Institut für Verkehrspädagogik, Berlin

Daniel Bongardt, Wuppertal-Institut, Wuppertal

Tilman Bracher, Deutsches Institut für Urbanistik, Berlin

Werner Brög, Socialdata, München

Heiko Bruns, autofrei leben!, Berlin

Jürgen Brunsing, Schrift-Verkehr, Dortmund

Dominik Bucheli, Fussverkehr Schweiz, Fachverband der FussgängerInnen

Katharina Cavelius, Studentin Uni Trier, Trier

Thomas Czekaj, GH Kassel, DFG

Sabine Degener, GDV

Dr. Ingo Düring, Ingenieurbüro Lohmeyer, Radebeul

Doris Eberhardt, Naturschutzreferentin BUND, Berlin

Lydia Erben, Studentin Universität Trier

Jutta Deffner, Institut für sozial-ökologische Forschung ISOE, Frankfurt/ Main

Stefan Diefenbach-Trommer, Pressesprecher Bahn für Alle, Frankfurt M.

Wulf Drechsel, Gesellschaft für fahrgastorientierte Verkehrsplanung, Nürnberg

Folke Ebert, Erfurt

Jochen Eckart, Planungsbüro Richter-Richard, Aachen

Michael Eid, Student Uni Trier

Dr. Tim Engartner, Universität Köln, Köln

Rainer Engel, Pro Bahn, Detmold

Rainer Ehret, Landesnaturschutzverband Baden-Württemberg, Freiburg

Eva Epple, Bürgerprojekt 20 Grüne Hauptwege, Berlin

Erhard Erl, Socialdata, München

Christopher Eul, Student Uni Trier

Dominik Fette, wissenschaftl. Mitarbeiter MdB-Büro Sabine Leidig

Robert Follmer, infas GmbH

Alexander Franke, Politikwissenschaftler

Keno Frank, Universität Gießen, Gießen

Matthias Franz, Planersocietät, Dortmund

Verena Fritschi, Hochschule für Gestaltung, Schwäbisch Gmünd

Dr. Thomas Fuhrmann, Universität Karlsruhe, Eningen

Julian Gerlach, Student Uni Trier

Prof. Dr.-Ing. Jürgen Gerlach, FG Straßenverkehrsplanung, Universität Wuppertal

Prof. Dr. Carsten Gertz, TU Hamburg-Harburg, Hamburg

Ruth Esther Gilmore, Universität Hannover

Georg Giersch, FUSS e.V., Halle/ Saale

Klaus Gietinger, Soziologe/ Filmemacher, Frankfurt/ Main

Ruth Ester Gilmore, Uni Hannover/ TU Wien, Magdeburg

Michael Glotz-Richter, Referent für nachhaltige Mobilität Senat Bremen, Bremen

Birgit Große-Wächter, Kerpen

Prof. Dr. Eberhard Göpel, Universität Magdeburg

Detlev Gündel, Verkehrsplaner / ADFC, Hannover

Wolfram Günther, Leipzig

Alain Grenier, Stuttgart

Sylvie Grischkat, Ruhr-Universität Bochum, Psychologin

Wulf Hahn, Regio Consult, Marburg

Michael Haase, Verkehrsplaner, Dresden

Johanno Hagstedt, Student Uni Trier

Dr.-Ing. Rainer Hamann, Kreis Borken, Kiel

Klaus Hänel, Reisemuseum, Berlin

Reinhard Hanstein, Wiesbaden

Roland Hasenstab, FUSS e.V., Stadtplaner, Kassel

Dr. Sonja Haustein, Ruhr-Universität Bochum, Psychologin

Hans-Peter Heinrich, autofrei leben!, Frankfurt/ Main

Prof. Wolfgang Hesse, Universität Marburg FB Informatik, Marburg

Dr. Christian Hey, Generalsekretär SRU, Berlin

Vera Helferich, Uni Wuppertal

Rüdiger Herzog, Mitarbeiter MdB Bündnis 90/ Die Grünen, Berlin

Bernd Herzog-Schlagk, FUSS e.V., Redaktion mobilogisch! Berlin/ Gransee

Peter Hettlich, MdB Bündnis 90/ Die Grünen, Berlin/ Dresden

Dr. Stephan Heuel, Zürich, EBP

Susan Hildebrandt, studentische Praktikantin FUSS e.V., Berlin

Karsten Hoch, Dortmund

Dipl.Ing. Dr. Winfried Höpfl, Straßenamt Graz

Ralf Hoppe, Regio Consult, Friedrichshafen

Dr. Anton Hofreiter, MdB Bündnis 90/ Die Grünen, Berlin

Tatjana Hohenstein, PH Schwäbisch Gmünd

Patrick Hoenninger, Planersocietät / ILS, Dortmund

Helmut Holzapfel, Uni Kassel

Johannes Honne´, Stadtrat Die Grünen, Karlsruhe

Wilhelm Hörmann, ADFC Bundesverband, Bremen

Ulrich Horstmann, VCD KV Schwalm-Eder

Dr. Marcel Hunecke, Ruhr-Universität Bochum, Psychologe

Marco Hüttenmoser, Kind und Umwelt, Muri

Elisabeth Irschik, Leitstelle für Alltags- und Frauengerechtes Planen, Wien

Dirk Jacobi, wissenschaftl. Mitarbeier Mdb Strengmann-Kuhn, Berlin

Hendrik Jansen, ISS Duisburg-Essen

Ulrich Jansen, Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt, Wuppertal

Jiri Jerabek, Praktikant FUSS e.V., Brno

Lars Junior, Seminar für Verkehrswissenschaften Universität Köln

Eva Kail, Leitstelle für Alltags- und Frauengerechtes Planen, Wien

Claudia Kaiser, BAGSO, Bonn

Janet Karbe, TU Berlin

Dr. Dietmar Kettler, Rechtsanwalt, Kiel

Jutta Kill, Klimakampagne bei FERN,

Katja Kipping, MdB Die Linke, Dresden

Christine Klas, ICLEI, Freiburg

Christopher Kleinheitz, Universität Trier/ Angew. Geographie, Trier

Ulrike Klug, autofrei leben!, Frankfurt/ Main

Michael Knopp, StadtVerkehr B.U.P., Flensburg

Bernhard Knierim, Bahn für Alle/ SoliMob, Berlin

Prof. Dr. Hermann Knoflacher, TU Wien, Wien

Lukas Knothe, FÖJ bei UMKEHR e.V., Dietzenbach

Hartmut Koch, Hagener Straßenbahn

Christian Kölling, Forum Verkehr Lokale Agenda, Berlin

Arne Koerdt, difu/ Fahrradakademie, Berlin

Heinz Krafft-Neuhäuser, BVG, Berlin

Peter Kremer, Rechtsanwalt, Berlin

Stephan L. Kroll, Traffic Solution, Mannheim

Florian Krummheuer, TU Dortmund

Stephan Kühn, MdB Bündnis 90/ Die Grünen, Berlin

Uwe Kunert, DIW Berlin

Frank Kutzner, IFEU, Heidelberg

Linda Krampe, difu, Berlin

Sabine Leidig, MdB Die Linke, Berlin

Christoph Link, Stuttgart, VCD Stuttgart

Johannes Link, München, Greencity

Vanessa Lösche, TU Berlin

Willi Loose, BCS, Berlin

Berthold Maier, München

Matthias Mähliß, Frankfurt am Main, DB AG

Prof. Gert Marte, Bremen

Oliver Mietzsch, Verkehrsreferent Deutscher Städtetag, Berlin

Kerstin Langer, KOMMA Plan, München

Monika Lege, Robin Wood, Hamburg

Prof. Dr. Barbara Lenz, DLR, Institut für Verkehr, Berlin

Stefan Lieb, Redaktion mobilogisch!, Berlin

Angela Lieber, Universität Trier/ Angew. Geographie, Trier

Reinhard Linde, Fahrplangestalter, Berlin

Willi Loose, Bundesverband Carsharing, Freiburg

Nikolai Luber,  , Köln

Karl-Heinz Ludewig, Redaktion mobilogisch!, Berlin

Sabine Lutz, Shared Space Institut, Drachten Niederlande

Iris Mackensen-Friedrichs, Psychologin, Universität Kiel, Kiel

Vanessa Martini, Green City, München

Maximilian Meyer, Gießen

Dr. Ralf Meyer, Wassertrüdingen

Nicole Maroscheck, Universität Lüneburg

Prof. Dr. Gert Marte, Universität Bremen, Bremen

Anika Meenken, VCD, Berlin

Karina Meißner, Studentin Uni Trier

Annett Metzke, BAG SPNV, Berlin

Joseph Michl, ARGE Nord-Ost e.V., Stuttgart

Gunnar Milbrand, Senatsverwaltung für Gesundheit und Umwelt

Pelle Müller, BUND, Bremen

Prof. Heiner Monheim, Universität Trier/ Angew. Geographie, Trier

Christian Muschwitz, Uni Trier/ Raumkom-Institut, Trier

Brigitte Nake-Mann + Reinhard Nake, Berlin

Claudia Nobis, DLR, Institut für Verkehr, Berlin

Frank Otte, Erster Bürgermeister Leinfelden-Echterdingen

Peter Ottmann, Institut für Verkehrswesen, Universität Karlsruhe

Svetlana Panitseva, FÖJ Umkehr e.V., Berlin

Andreas Pastowski, Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt, Wuppertal

Norbert Paul, Student, FUSS e.V., Dortmund

Sylke Petry, FUSS e.V., Darmstadt

Knut Petzold, Leipzig

Rudolf Pfleiderer, Verkehrswissenschaftler, Stuttgart

Michael Praschl, Kommunikations- & Motivforschung, Wien

Thorben Prenzel, Berlin

Madeleine Rauh, studentische Praktikantin, Berlin

Pascal Regli, Fussverkehr Schweiz, Fachverband der FussgängerInnen

Hubert Resch, Beratung Hans-Böckler-Stiftung, Bremen

Oscar Reutter, Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt, Energie, Dortmund

Ulrike Reutter, Institut für Landes- und Stadtplanung, Dortmund

Dr. Werner Reh, BUND, AG Verkehr, Berlin

Jochen Richard, Planungsbüro Richter-Richard, Aachen

Burkard Richter, PH Schwäbisch Gmünd

Julian Rikus, Velo Schweiz

Pascal Ripplinger, Student Uni Trier, Trier

Prof. Dr. Jürgen Rochlitz, Initiative Güterzüge statt Laster, Mannheim

Prof. Dr. Rainer Rothfuß, Uni Tübingen

Stefanie Rückels, Studentin, Universität Trier

Christoph Rudel, VCD Brandenburg, Potsdam

Diana Runge, TU Berlin, Berlin

Katalin Saary, SRL, Darmstadt

Daniel Sauter, Urban Mobility Research, Zürich

Michael Schaaf, Ökolöwe Leipzig

Arndt Schäfer, Geschäftsführer BAG SPNV, Berlin

Helmut Schad, FUSS e.V. / Hochschule Luzern, Luzern

Elena Schäfer

Tanja Schäfer, PTV AG, Karlsruhe

Maik Scharnweber, Student der Geografie Uni Trier

Uwe Scheuhing, Büro Anton Hofreiter, MdB Grüne, München

Angela Schiefenhövel, HU Berlin Geographisches Institut, Berlin

Martin Schiefelbusch, TU Berlin/ Nexus, Berlin

Hanna Schlagk, Universität Potsdam, Potsdam

Angelika Schlansky, FUSS e.V., Bremen

Elisabeth Schmid, Sachverständigenrat für Umweltfragen, Berlin

Klaus Schmid, Bad Wurzach

Anna Schmidhuber, Mitarbeiterin MdB-Büro Toni Hofreiter

Albert Schmidt, MdB Grüne, Berlin

Markus Schmidt, Initiative Frankfurt 22, Frankfurt/ Main

Tobias Schmidt, Mitarbeiter MdB-Büro Toni Hofreiter

Silke Schmidtmann, TU Berlin

Dr. Frank Schroeter, Universität Braunschweig, Braunschweig

Isabell Schultz, Studentin Uni Trier, Trier

Benjamin Schüpferling, Büro MdB Toni Hofreiter, Augsburg

Arndt Schwab, FUSS e.V., Stadtverwaltung Koblenz

Darius Schwab, velokonzept, Berlin

Dieter Schwab, walk-space.at, Wien

Thomas Schweizer, Fussverkehr Schweiz, Zürich

Anke Siegert, Grüne Liga, Berlin

Jolanta Skalska, Allianz pro Schiene, Berlin

Bernd Sluka, VCD Bayern, Passau

Felix Steck, Student TU Dresden

Gernot Steinberg, Planersocietät, Dortmund

Jan Stern, Verkehrspsychologie TU Dresden, Dresden

Uwe Sternbeck, Bürgermeister Neustadt Rbge.

Mechtild Stiewe, wissenschaftl. Mitarbeiterin ILS, Dortmund

Gangolf Stocker, Leben in Stuttgart e.V., Stuttgart

Sebastian Stragies, Slow Motion Deutschland, Berlin

Dr. Ralph Straumann, EBO, Zürich

Petra Strobl, FÖJ bei UMKEHR, Berlin

Bernhard Strowitzki,  , Bonn

Jörg Thiemann-Linden, difu, Berlin

Dirk Treber, Bundesvereinigung gegen Fluglärm, Mörfelden-Walldorf

Manfred Treber, Germanwatch, Bonn

Melanie Troes, Studentin Uni Trier

Dr. Frank Uekötter, Historiker, Universität Bielefeld

Bert Ungerer,  , Hannover

Hedwig Verron, UBA, Dessau-Roßlau

Peter Viebahn, Nabu, Stuttgart

Dieter Volk, VCD Bamberg

Dr. Alexander Warkus, ITS

Hanna Wehmeyer, ISS Duisburg-Essen

Mareike Wendel, VRS NRW

Felix Weidner, Landesverband Hessen von Bündnis90/Die Grünen, Sprecher der LAG Mobilität, Darmstadt

Christiane Weitzel, Robin Wood, Schwedt

Janina Welsch, ILS, Dortmund

Ekkehard Westphal, FUSS e.V., Leipziger Verkehrsbetriebe, Leipzig

Heike Westfechtel, EURIST, Hamburg

Elisabeth Wiemers, Grüne Liga, Berlin

Marc Wiemers, Grüne Liga, Berlin

Dr.-Ing. Hans-Henning von Winning, Architekt, Kassel/ Vaduz

Winfried Wolf, Bürgerbahn statt Börsenbahn, Wilhelmshorst

Gerd Würdemann, Bundesanstalt für Bau- und Raumforschung BBR, Bonn

Karin Zickendraht, GAL-Fraktion der BV Hamburg-Mitte , Hamburg

Ricarda Zimmer, Stadt- und Regionalplanerin, Berlin

Prof. Dr. Dirk Zumkeller, Institut für Verkehrswesen, Universität Karlsruhe

mobilogisch! ist keine Zeitschrift im klassischen Sinne: Inhaltsreich und dennoch meist "lockerer Schreibstil", nichts für "Lay-out-Freaks" und dennoch übersichtlich.

Mit mobilogisch! versuchen wir, das "Dreieck" Mensch-Verkehr-Umwelt auf den Punkt zu bringen. Neben diesen Bereichen behandeln wir auch Themen der Verkehrssicherheit, Stadtplanung und demokratische Beteiligungsverfahren - stets aus der Sicht des Umweltverbundes geschrieben.

Im Folgenden möchten wir unsere Rubriken und Kolumnen vorstellen:

  • In "mobilisierend" werden auf Seite 3 kurz Aktionsvorschläge unterbreitet, die weiter hinten im Heft ausführlicher dargestellt werden.
  •  Im "Eintrag ins MobiLogbuch" ebenfalls auf Seite 3 stellen wir Mitarbeiter und -streiter nicht immer ganz ernsthaft vor.
  •  "Mobilstation" ab Seite 4 enthält neue Angebote und wichtige Hinweise.
  •  "In letzter Minute" ist eine variable Rubrik. Bis kurz vor Redaktionsschluss halten wir ein bis zwei Seiten frei, um noch ein aktuelles Thema vorstellen zu können.
  •  Auch im Verkehrsbereich gibt es positive Nachrichten. "Fort-Schritt" enthält nur solche.
  •  Wenn Sie sich stark genug fühlen, können Sie "Rück-Schritt" lesen. Hier finden Sie die schlechten Nachrichten aus der Verkehrswelt.
  •  Zum Abschluss des Artikelblocks gibt es noch den "Nach-Gang". Hier werden Ergänzungen von und Korrekturen zu Beiträgen der letzten beiden Hefte geliefert.
  •  Die Kolumne "Kotflügel" begleitet das Heft seit langem. Hier wird der Autogesellschaft der Rückspiegel vorgehalten. Sie haben sicher selten so gedacht.
  •  Im "Kritischen Literaturdienst Fußgänger" wird auf zwei Seiten eine politisch oder wissenschaftlich wichtige Veröffentlichung aus dem Bereich "Fußgänger" vorgestellt.
  •  Und schließlich lässt "Was Andere bewegt" tief in andere Zeitschriften blicken.

InformationsDienst Verkehr wird mobilogisch!

Der seit 1980 erscheinende „InformationsDienst Verkehr“ hat mit der Ausgabe 1/2003 einen treffenderen Namen erhalten: mobilogisch! Der ebenfalls neue Untertitel umreisst nun das gesamte Spektrum der "Zeitschrift für Ökologie, Politik und Bewegung". Umgesetzt wurden jedoch nicht nur der neue Name und ein attraktiverer Umschlag, sondern auch inhaltliche Verbesserungen.

"Mobilität hat etwas mit Veränderung zu tun", meint Chefredakteur Stefan Lieb "und diese Freiheit haben wir uns jetzt selbst eingeräumt." Das Redaktionsteam entschied, den alten, etwas irreführenden Namen "InformationsDienst Verkehr" durch den einleuchtenderen Titel mobilogisch zu ersetzen. Mit "mobilogisch" solle keine weitere Wissenschaft begründet werden, versichern die Redakteure, vielmehr wolle man mit dem Begriff das thematische Spektrum umreißen und die selbst gestellte Anforderung verdeutlichen, Klartext zu schreiben.

Das mobilogisch-Team bietet aber mehr als einen besseren Umschlag und einen neuen Namen an. "Keine Angst, wir bleiben uns treu, wollen aber den Gebrauchswert für die Leser erhöhen und unser Profil schärfen", verspricht Lieb. Um so aktuell wie möglich für eine alle drei Monate erscheinende Zeitschrift zu sein, plant das Team bis kurz vor Redaktionsschluss mindestens eine freie Seite ein. Dort wird "In letzter Minute" ein aktuelles Thema behandelt, meist als Interview mit einem Kenner der Materie als Einstieg und stets mit Verweisen, wie die Leser leicht an weitere Informationen gelangen.

In der Kolumne "Alleingang" werden Meinungen geboten. Nicht immer trocken, jedoch stets fundiert soll an dieser Stelle eine andere Sichtweise auf alte und neue Themen begründet werden. Schließlich wird unter der Überschrift "Was andere bewegt" ein Überblick über verkehrsrelevante Beiträge in anderen Zeitschriften geboten, damit die mobilogisch-Leser nicht die Übersicht verlieren.

Das Team ist zuversichtlich, dass das Neue zusammen mit den Fachbeiträgen, den Rezensionen, dem Termin-Service und unseren bereits bewährten Rubriken "Vorschlag", "Nachschlag", "Kritischer Literaturdienst" und "Kotflügel" für neue und alte Leser interessant und nützlich sein wird. In der aktuellen Ausgabe wird z.B. die Servicefreundlichkeit des Verkehrsfunks untersucht, die Chancen und Risiken der neuen Richtlinien für den Fußgängerverkehr erläutert und geklärt, ob Staus vermeidbar sind.

Beibehalten hat man das handliche DIN A 5-Format. "Das lässt sich besser in Bahn und Bus lesen", meint Lay-outer Frank Biermann. "Außerdem zeigt 'Reader´s Digest', dass man auch klein ganz groß herauskommen kann."

Selbstverständnis

Bewegung für Mensch und Umwelt

Mobilität ist keine reine Notwendigkeit, sie soll auch Spaß machen.
Sie findet in unserer Mitwelt statt und darf sich nicht gegen sie richten.
Wir wissen, dass wir ein Teil der Mitwelt sind.

Wir sind Bewegungsmelder

Zwei Vereine - "Arbeitskreis Verkehr und Umwelt UMKEHR e.V." und "Fachverband Fußverkehr Deutschland FUSS e.V." - geben mobilogisch! heraus. Vereinsmeierei wird von uns dennoch nicht betrieben. mobilogisch! lebt auch durch seine aktiven Leserinnen und Leser.

Wir bewegen Menschen

Wir schreiben für alle, die wissen, dass Verbesserungen im Verkehrsgeschehen nicht im luftleeren Raum stattfinden können. Ohne Einmischung in die große und kleine Politik ist ökologische Mobilität nicht möglich.

Wir sind anspruchsvoll

  •  Eindeutigkeit verwechseln wir nicht mit Tendenz-Berichterstattung. Die Förderung des Umweltverbundes steht für uns aber im Mittelpunkt.
  •   Klartext bedeutet für uns nicht Infotainment . Wir geben aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse in einer auch für Laien verständlichen Weise weiter.
  •   "Interdisziplinär" ist kein Fremdwort für uns. Wir fördern den Wissensaustausch zwischen Profis aus verschiedenen Bereichen.